Natur genügend
Raum lassen

 

Im Holunderhof bleiben
die Hagebutten hängen

von Stefanie Jung

Versteckt hinter hohen Mauern,Hoftoren oder der Scheune laden sie förmlich dazu ein, entdeckt zu werden: Typische Winzer- und Bauerngärten, romantische Rosen- und Staudengärten, aber auch eine beeindruckende Vielfalt an Parks, Landschaftsgärten und historischen Anlagen dokumentieren die große Kulturvielfalt und Fruchtbarkeit der Region. Die schönsten Gärten und Höfe in Rheinhessen stellt die AZ im vorerst letzten Teil dieser Serie vor.

Gartenidylle

Dass Gärtnern im Herbst nicht nicht nur mit Aufräumen und Arbeit zu tun hat, lässt sich beim Betreten der verschiedenen Gartenräume von Betina May im Dexheimer Holunderhof erleben. Im vorderen Hofbereich, mit einem in den Farben Blau und Gelb gehaltenen Themenbeet, im eher mediteran angehauchten Vor- und Küchengarten, auf dem hinter der ehemaligen Scheune gelegenen Gelände mit zwei Pavillons sowie am Naturbadeteich, im Senkgarten und am Bachlauf gilt es, in den im Ganzen beeindruckend harmonierenden Gartenpartien vielerlei zu entdecken.

Schließlich entfalten gerade im Herbst und Spätherbst viele Pflanzen ihre ganze Schönheit - oder zeigen sich einmal von einer ganz anderen, häufig unbekannteren Seite. Wenn man sie denn lässt.

“Zu dieser Jahreszeit fallen für mich eigentlich nur noch grobe Arbeiten wie Blätter wegkehren oder noch einmal die Rasenkanten nachschneiden an”, erklärt die Raum- und Gartengestalterin bei der Führung durch ein dem Motto einer bekannten Wohn- und Gartenzeitschrift starkt ähnelnden Gelände.

Betina May am Badeteich

Artikel und Presseberichte

Der Holunderhof existiert seit Anfang 2004, und um so erfreulicher ist es, dass die Presse bereits einige Male auf uns aufmerksam geworden ist. Hier finden Sie die bisher erschienen Artikel über uns bzw. über den Holunderhof in Dexheim.

Rhein-Main Presse
Oktober 2005

3sat -
tips & trends domizil

 

3sat bei Aufnahmen

Die Sendung tips&trends domizil, das Lifestylemagazin von 3sat, vom 19. November wurde vor dem Hintergrund unseres Ambientes im Holunderhof moderiert. Die umfangreichen Aufnahmen zeigen sowohl Teile unserer Gartenanlage als auch die entsprechenden Dekorationen in den Innenräumen..

SO LIGHT KANN
MAN WOHNEN

Wo klassischer Landhaus-Look nicht passt, ist vielleicht “Landhaus light” die richtige Wahl: so nennt Betina May vom “Holunderhof” im rheinland-pfälzischem Dexheim den Stil ihres Einrichtungshauses. Das Angebot zu Interieur, Gartengestaltung und Accessoires wird ergänzt durch einen Lambert-Shop und ein Barlow-Tyrie-Center. “Herbstträume”, das nächste saisonale Event, startet am 9. September.

Living at Home
Ausgabe 8 / 2006

Blick in den Garten

SWR3 vom 26.9.2006

Presse

Holunderhof

by Betina May

An den Beeten selbst hat Betina May nicht vor, bis zum Frühling Hand anzulegen. Zu sehr ist sie beispielsweise beeindruckt von den leuchtend roten Hagebuttenfrüchten ihrer vielen englischen Rosensorten: “In jedem Garten muss sich auch einmal etwas fertig entwickeln können”, lässt sie bei aller Liebe zum Detail der Natur auch genügend Raum, ihre jahreszeitliche Pracht zu entfalten.

So bilden beispielsweise in dem leicht erhöhten Beet - zwischen Senkgarten und dem mit leuchtend rot gefärbten, wilden Wein überwucherten Pavillon gelegen - ein mächtiges Lampenputzergras in Verbindung mit Kugeldisteln, dem aktuell blau leuchtenden Eisenhut und dem Wärme liebenden Bartfaden oder der fast den ganzen Sommer über blühenden Katzenminze eine harmonische Symbiose.

Besonders das den Natur-Badeteich umgebende farbliche Thema - bordeaux, weiß und silber - hat Betina May nahezu in Perfektion durch das ganze Gartenjahr verfolgt: “Eine Pflanze wie diese Astor major hat bordeaux-farbene Blätter und blüht weiß, sie harmoniert mit dem sich im Herbst an den Stilen rötlich verfärbenden Chinaschilf ebenso wie mit dem gräulichen Blattwerk von Küchenkräutern wie Eberraute und Salbei”.

“Für mich ist es wichtig, dass ich in meinem Garten leben kann”, resümiert Betina May und hat mit gärtnerischem Gespür visuelle Blickachsen geschaffen, die sie auch vom Sofa aus genießen kann: Über den im Herbst rot gefärbten Fächerahorn schweift dann der Blick in Richtung der im Winter gelb blühenden Zaubernuss bis hin zu dem mächtigen, den ganzen Winter als Blickfang dienenden Pampasgras.

Die Sendung wurd am Samstag, 19. November 05 um 17.30h ausgestrahlt. Wiederholungen erfolgten am Sonntag, 20. November 05 um 4.50h morgens und am Donnerstag, 24. November 05 um 11.15h.

3sat Fernsehen
November 2005

SWR Fernsehen
September 2006

Gärten in Rheinland-Pfalz

Im Rahmen eines Streifzugs durch Rheinland-Pfalz hat SWR3 im September 2006 auch einen Bericht über unseren Garten gesendet. Genießen Sie einfach den kleinen Film.

Der Film läuft in einem seperatem Fenster unter Apple Quicktime und installiert ggf. ein entsprechendes Plug-In Ihres Browsers.

Rhein Main Presse
28. August 2007

Preiswerte Lösung
kann auch
schön sein

Dexheimer Kreisel an der
B420 schafft es auf Platz
eins der Rangliste /
Pflege durch Freiwillige

Sie ersetzen Ampeln, sorgen für fließenden Verkehr und bestimmen immer mehr das Erscheinungsbild des Straßennetzes. In einer Serie stellt die AZ Kreisel der VG Nierstein-Oppenheim per Rangliste vor. Dabei entscheidet die äußere Erscheinung über die Platzierung. Von Wolfgang Bürkle

Nicht nur wegen des hohen Erdhügels sieht man den Kreisel am Ortseingang von Dexheim schon aus weiter Ferne. Besonders die rostfarbene Laterne stellt das Rund nachts in ein besonderes Licht. “Früher war diese Stelle schon ein heikler Verkehrspunkt an der B420”, erklärt Martina Kühne. “Seitdem der Kreisel da ist, ist die Situation aber deutlich besser.” Kühne gehört zu dem Personenkreis, der sich seit einem knappen Jahr freiwillig um die Pflege der Verkehrsinsel kümmert.

Kühne und einige Bekannte fragten während der Bauarbeiten im vergangenen Herbst beim zuständigen Bauamt nach, ob sie die Gestaltung des frisch gebauten Kreisels übernehmen dürften: “Die meisten Kreisel in der Umgebung fanden wir einfach nicht schön. Wir wollten für Dexheim etwas Besonderes haben und deswegen die Pflege selbst in die Hand nehmen.” Im Oktober letzten Jahres bekamen sie das Einverständnis und machten sich damit direkt an die Arbeit. “Wir benötigten alleine zwei Tage, um das bereits gewachsene Unkraut zu entfernen”, erinnert sich Betina May. “Dann kamen noch zwei Tage dazu, bis wir den Kreisel neu bepflanzt hatten.”

16 Freiwillige hatten sich derweil bereiterklärt, an der Pflanzaktion und an der Folgepflege zu helfen. Während sich Frauen meist für die Begrünung aufopferten, mussten die Männer für die schwere Arbeit, wie die Aufbringung von Schotter am Straßenrand, herhalten.

Wurden die Helfer zu anfangs etwas belächelt, ist mittlerweile die Akzeptanz der Einwohner laut May groß: “Uns wurde bei der Pflanzaktion unter anderem Glühwein vorbeigebracht. Einigen ist die Bepflanzung egal, aber viele sind begeistert.” Die Arbeit am Kreisel habe den Freiwilligen so viel Spaß bereitet, dass sie demnächst mit der Verschönerung des Schulgartens anfangen.

Neben Lavendel und Schmetterlingsflieder wurde der Kreisel mit Buchs und sogar einer alten kriechenden Rebsorte bepflanzt. “Wir haben solche Planzen eingesetzt, die nicht extra bewässert werden müssen und die landestypisch sind”, erläutert May. “Außerdem haben wir durch unsere Auswahl das ganze Jahr etwas Blühendes und es gibt schöne Farbkontraste.

Die Bepflanzung erfolgte nicht wie sonst üblich kreisförmig, sondern in Streifen: “Wir wollten, dass man von jeder Seite einen anderen Teil unserer Arbeit sieht. Das bringt Abwechslung und ist einfach schöner.” Ein Etat von knapp 4000 Euro wurde den freiwilligen Helfern zugestanden, mit dem auch die zukünftige Pflege abgegolten ist.

“Wir treffen uns jetzt alle paar Wochen um Unkraut zu entfernen. Je mehr unsere Pflanzen wachsen, desto weniger Zeit müssen wir in die Pflege investieren.”

Ziel sei es, dass nur noch alle drei Monate Unkraut entfernt werden muss. “Wir zeigen damit, dass eine preiswerte Lösung auch schön sein kann”, ergänzt Kühne. Und dies beweist nicht zuletzt der erste Platz in der Rangliste der Allgemeinen Zeitung.

Rhein Main Presse
17. Mai 2008

Vom blühenden
Farbfächer lernen

Initiative Schulgarten öffnet Idyll
hinterm Dexheimer Rathaus /
Fleckchen für Jung und Alt

An diesem Wochenende präsentieren die Dexheimer ihren neuen Schulgarten. In dem Idyll hinter dem Rathaus gibt es viel zu entdecken, mit Augen, Ohren und der Nase.
Von Ulla Niemann

Es duftet. Nach Blumen, nach Kräutern und nach Rindenmulch. Blüten springen dem Besucher ins Auge, und die feinen, hellen Kiessplitter des Weges knirschen unter den Schuhen. Vögel zwitschern, Grillen zirpen.

“Der Garten soll ein Fleckchen zur ungezwungenen Begegnung für Jung und Alt sein”, erklärt Betina May, während sie auf eine kleine weiße Sitzgruppe im Schatten eines großen Ahorns deutet. Betina May gehört zu den zwanzig Dexheimern, die Freizeit oder Geld in den Schulgarten investiert haben, um für ihren Heimatort einen besonderen Platz zu schaffen. “Manche alten Leute haben keinen eigenen Garten mehr. Doch es ist schön, wenn sie hierher kommen können”, ergänzt Tina Kühne.

Die Idee, den Schulgarten zu gestalten, entstand im Kreis der “Kreiselpfleger”. Durch das Ehrenamtsförderprogramm des Landkreises konnte die Idee dann wachsen, blühen und gedeihen.

Bis in die 1960er war das Rathaus die Schule, daher auch der Name Schulgarten. Vierzig Jahre lag das grüne Fleckchen dann brach.

Wie der Garten aussah, bevor die Dexheimer mit Schippe, Schubkarre und Spaten anrückten, kann man noch an einer Stelle sehen. “Hier lassen wir den Garten so wie er ist. Man sieht nämlich sehr schön,welche Pflanzen hier von Natur aus vorkommen”, erklärt Tina Kühne. Ansonsten haben die Gartengestalter alles sorgsam und mit viel Liebe zum Detail geplant. Der Farbenfächer im hinteren Teil des Gartens ist so ein Detail. Grün, gelb-orange, rose-rot, blau-violett, und weiß leuchten die einzelnen Fächer. “Die Bepflanzung ist ganzjährig. Das es jetzt schon so schön blüht, freut uns sehr”, ist Betina May stolz auf das Ergebnis der vielen Arbeit.

“Dem Namen Schulgarten werden wir auch durch die Beschilderung der Pflanzen gerecht”, zeigt Tina Kühne auf die kleinen weißen Täfelchen neben Stauden und Sträuchern. Lernen kann man viel im Schulgarten. Da gibt es z.B. Apothekenpflanzen, Färber- und Küchenkräuter, Gemüse und Obst. Wir möchten den Kindergartenkindern die Möglichkeit geben, sich hier mit den Pflanzen anzufreunden”, so Tina Kühne.

Ein besonderer Freund der Gärten war Wilhelm Busch. Seine Gedichte über den Maulwurf, das hübsche Ungeziefer und die Gartenarbeit werden auch im Schulgarten zu lesen sein, schließlich wird auch die Bibliothek den Garten nutzen.

Dexheimer Schulgarten - Rhein Main Presse
Dexheimer Kreisel - Rhein Main Presse

Zauberhafte Welt der Pflanzen

RUNDGANG In Dexheim und ganz Rheinhessen laden Privatleute zum "Tag der offenen Gärten" ein .

Foto: hbz/Michael Bahr ; Text von Werner Baum

In traumhaft schönen Farben und mittelalterlicher bäuerlicher Gartenkultur haben am Wochenende in der kleinen Gemeinde Dexheim drei Hobbygärtner mit viel Talent ihre bezaubernden und interessanten Anlagen geöffnet. Anlass dazu waren die Tage der offenen Gärten, an denen insgesamt 33 Gemeinden in Rheinhessen beteiligt waren. Im üppigen Grün und einer bunten Flora konnte die große Schar von Gartentouristen am Wochenende viel Interessantes sehen, Entspannung finden, die Seele baumeln lassen und Anregungen für die eigenen Beete zu Hause holen.

In Dexheim sind neben dem Schulgarten teilweise noch die ehemaligen Bauerngärten hinter den Weingütern oder landwirtschaftlich genutzten Höfen vorhanden: ein Stück Kultur, das hoffentlich noch lange erhalten bleibt. Besonders im Mittelalter und in Kriegszeiten ernährten die bis auf den letzten Fleck bepflanzten Flächen viele Familien das ganze Jahr mit vitaminreicher Kost. Von Gärten wird in der Geschichte schon 200 Jahre v. Chr. geredet. Nach dieser Zeit zählten "Die hängenden Gärten der Semiramis" zu den sieben Weltwundern. Diese Gärten waren in Babylon am Euphrat, im heutigen Irak, angesiedelt. Mit Sicherheit zeigten die dortigen Spaliere im vorderen Orient noch nicht diese Farbenpracht mit sattem Grün wie heute in Rheinhessen.

Gepflegte Gärten faszinieren fast das ganze Jahr über. Die Ernten von Obst und Gemüse waren noch einige Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg Ernährungsträger. Später verschwand das Gemüse aus den Beeten und Rabatten. Blumen und Rasen eroberten die Flächen. In den kommenden Jahrzehnten entstand vielerorts ein Feuerwerk von bunten Farben, wie sie nur Künstler auf die Leinwand bringen.

Im Dexheimer "Holunderhof" kam Begeisterung auf, wie schön ein Garten sein kann. Der Fleiß, der auf rund 2000 Quadratmetern nötig ist, kann nur geschätzt werden. Betina May widmet ihre Freizeit dem Garten. Sie hat ihre Liebe zu Pflanzen und parkähnlichen Anlagen entdeckt. Arbeit hinterm Haus gibt es fast das ganze Jahr über, die bereits nach Weihnachten mit dem Rückschnitt der Bäume und Sträucher beginnt. Jeder Tag bringt für Betina May neue Entdeckungen in der eigenen Pflanzenwelt. Besonders liebt sie Rosen, Clematis und Akelei in vielen Farben. Mit ihren Gartenfreunden hat die Ernährungswissenschaftlerin die einstige Öde im früheren Schulgarten wieder zum Blühen gebracht und reihte diesen in Dexheim in die Garten-Attraktionen ein.

Den Kontrast zur großen Blumenflora stellte das Weingut Strohm direkt gegenüber. Doris Strohm, gelernte Kauffrau, und Ehemann Ernst, Winzermeister, haben ebenfalls ein Faible für Rasen. Allerdings steht dahinter der Bauerngarten im Vordergrund. Viele der jüngeren Generation müssen heute schon genau hinschauen, um das Gemüse nach den Blättern und die Stauden nach dem Wuchs zu erkennen. Heute liegen fast alle Früchte ohne Blätter im Supermarkt. Gegenwärtig wachsen das Kohlgemüse, Sellerie-Salat, Karotten, Radieschen, Tomaten, Gurken, Zwiebeln und Schnittlauch kräftig heran.

Zu den erlebnisreichen Tagen für die Pflanzen- und Naturfreunde hatte Martina Mouton, Niersteiner Gastronomin, ein sommerliches "4-Garten-Menü" zusammengestellt. Im ersten Gang wurde der Schulgarten mit seinen Kräutern und Blüten unter die Lupe genommen. Danach führte der Weg in den Bauerngarten im Weingut Strohm. Ziel war danach der "Holunderhof", wo die Besucher im "Gartencafé Villa Mouton" zum Frühstücks- und Mittagstisch und nachmittags bei Kaffee und Kuchen einkehren konnten.

Allgemeine Zeitung
18. Mai 2009

Holunderhof Zeitung

Auf 2000 Quadratmeter im Dexheimer Holunderhof hat Betina May einen Gartentraum aus Blüten und Sträuchern wahr werden lassen.

Kids Life
Nr. 1 / 2010

Rosenkavaliere und Blumenmädchen

Erleben und Entdecken - Mode und Schöne Dinge

Foto: Robin Bento; Konzept: Martina Voigt-Schmid

Kids Life - Das Elternmagazin - hat eine spannende Fotostrecke mit Kinder, Mode und Spielen in unserem Ambiente gestaltet. Auch wenn Sie noch keine Kinder haben, schauen Sie doch einfach mal in dieses tolle Magazin für Kinder und Eltern rein. Sie finden bestimmt eine Vielzahl spannender Anregungen, auch für ihre Neffen und Enkelkinder.

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